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Unsere Bedenken - unsere Ziele (2)

Obwohl die Sparda-Bank von Eisenbahnern ge­gründet wurde, sind aufgrund des starken Wachstums nur noch rund ein Viertel der Mitglieder Mitarbeiter der Bahn bzw. Beamte oder Angestellte des öffentlichen Dienstes sowie deren Angehörige. Diese Gruppen bzw. die von ihnen dominierte Liste des Wahlausschusses stellt die überwiegende Zahl der Vertreter, die die Aufsichtsräte bestimmen. Aufgrund einer Änderung der Wahlordnung entfiel auch die bisherige sechswöchige Frist gem. §6(2)WO zur Bewerbung um eine Kandidatur auf dieser Liste.

Unsere wiederholte Anregung, bei Wahlen zum Aufsichtsrat die sprichwörtliche Fairness walten zu lassen und entsprechend den Gepflogenheiten in derartigen Gremien Vertretern der Freien Liste, die immerhin 17% der Vertreter stellen, entsprechend eines von 6 Aufsichtsrats-Mandaten zuzugestehen, wurde von dieser Mehrheit stets zurück­gewiesen.

Unser Ziel: Aufsichtsrat repräsentativ besetzen

Auch wenn sich die Diskussionskultur auf den Vertreterversammlungen seit unserer ersten Teilnahme in 2007 spürbar verbessert hat, und im Internet der Bank von  "Gelebter Demokratie" die Rede ist, die vor allem eins bedeute: "den Mut, gesellschaftlichen Mangel zu beheben und sich für einen Werte- und Kulturwandel in der Gesellschaft einzusetzen. …. In Zukunft wird es verstärkt darum gehen, diese Werte in den Unternehmen und in der Gesellschaft auch zu leben.", so bleiben doch Zweifel an einem Gesinnungswandel, wenn unsere Vorschläge, die Wahlordnung im Sinne von mehr Chancengleichheit und Transparenz zu reformieren, keinen Anklang finden. Stattdessen verschanzt man sich hinter BGH-Urteilen und einer Musterwahlordnung, deren Zustandekommen für uns nicht nachvollziehbar ist, und hat die hohen Hürden für eine Wahlbeteiligung weiterer Wahllisten zementiert.

Unser Ziel: Alle Wahllisten gleich behandeln

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