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| Unsere
Sparda-Bank: noch immer ein Erfolgsmodell?
Als Kontoinhaber der Sparda-Bank
München sind Sie meist auch Mitglied
und mit ihrem Genossenschaftsanteil von 52 € am Ertrag
beteiligt. Anders als bei Privatbanken stehen hier nicht die
Kapitalgeber nach Kapitalanteil, sondern die Mitglieder
als Menschen im Mittelpunkt. Deshalb hat auch jedes
Mitglied nur eine Stimme, unabhängig von der Anzahl seiner
Genossenschaftsanteile. Dank dieses Modells einer "von
Vertrauen geprägten Partnerschaft" mit einer
Geschäftspolitik, die auf die Bedürfnisse
der Kunden ausgerichtet ist, nahm sie bei der
Kundenfreundlichkeit seit Jahren einen Spitzenplatz in
Umfragen ein.
Bis
zur
letzten Vertreterwahl 2021 waren die meisten Kunden mit der
Sparda-Bank noch sehr zufrieden. Sie bot mit die besten
Tagesgeld-Zinsen, verlangte keine Kontoführungs-Gebühren und
zahlte auch noch eine Dividende, die lange bei 6% und damals
noch bei 3% lag.
Eine Reduzierung der Dividende bis auf Null wurde lange mit der Gebührenfreiheit gerechtfertigt. All dies ist jetzt vorbei. Die erst im April 2020 eingeführten Gebühren wurden im November 2021 schon wieder erhöht. Sicher, an der weltweiten Marktlage kommt auch die Sparda-Bank nicht vorbei, zumal wenn sie trotz wachsendem Online-Banking möglichst viele ihrer Filialen erhalten will, was viele Kunden auch schätzen. Der Spagat ist nicht einfach, aber im Detail könnte man ggf. doch das Eine oder Andere noch besser und fairer machen. Unsere Vertreter verfügen über ein repräsentatives Meinungsspektrum, das man vor den letzten einschneidenden Veränderungen hätte mehr nutzen können. Stattdessen wurden wir alle vor vollendete Tatsachen gestellt. Dazu kam eine große Unzufriedenkeit mit der Banking-App TEO für Smartphones und PC's. Erst nachdem die Kosten der Extratouren des alten Vorstands mit der TEO-App und Öko-Projekten schon aus dem Ruder gelaufen waren, wurde der Vorstand 2023 komplett ausgetauscht. TEO wurde durch das bereits von mehreren Sparda-Banken genutzte Atruvia ersetzt, die "Natur-Talente-Stiftung" nach jahrelangen Verlusten stillgelegt. Insgsamt dürften die Kosten über 32 Millionen € betragen haben. Ohne Kontogebühren wäre kein positives Ergebnis möglich. An den Folgen wird die Bank noch lange zu tragen haben. Auch die zwischenzeitliche Erweiterung des Vorstands auf 5 Mitglieder (einmalig in der Sparda-Welt) zieht hohe Pensions-Verpflichtungen nach sich. Deswegen muss die Dividende mit 1,5% im Vergleich zu anderen Sparda- und Genossenschafts-Banken mager ausfallen. Ohne die Kenntnisse eines Aufsichtsrats konnten wir als Minderheit diese Entwicklung nicht verhindern. Wir brauchen einen Aufsichtsrat mit Sachverstand, der die Herausforderungen der Zukunft meistern kann.
Was können Sie dagegen tun? Die Extratouren des früheren Vorstands hätten mit einem kritischeren Aufsichtsrat vielleicht verhindert werden können. Die Hintergründe erfahren Sie unter "Programm". Um solche Fehler in Zukunft zu vermeiden, brauchen wir eine Mehrheit in der Vertreterversammlung, da die aktuelle Mehrheit der "Liste des Wahlausschusses" eine "Brandmauer" gegen uns errichtet hat. Um das zu ändern, müssen wir einen überzeugenden Wahlvorschlag mit qualifizierten und engagierten Kandidaten präsentieren. Unsere Erfahrung
zeigt:
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