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| Unsere
Sparda-Bank: noch immer ein Erfolgsmodell?
Als Kontoinhaber der Sparda-Bank
München sind Sie meist auch Mitglied
und mit ihrem Genossenschaftsanteil von 52 € am Ertrag
beteiligt. Anders als bei Privatbanken stehen hier nicht die
Kapitalgeber nach Kapitalanteil, sondern die Mitglieder
als Menschen im Mittelpunkt. Deshalb hat auch jedes
Mitglied nur eine Stimme, unabhängig von der Anzahl seiner
Genossenschaftsanteile. Dank dieses Modells einer "von
Vertrauen geprägten Partnerschaft" mit einer
Geschäftspolitik, die auf die Bedürfnisse
der Kunden ausgerichtet ist, nahm sie bei der
Kundenfreundlichkeit seit Jahren einen Spitzenplatz in
Umfragen ein.
Inzwischen sind immer mehr Kunden unzufrieden, die
Mitgliederzahl geht seit 2 Jahren kontinuierlich zurück. Bis zur letzten Vertreterwahl 2021
waren die meisten Kunden mit der Sparda-Bank noch sehr zufrieden. Sie bot mit
die besten Tagesgeld-Zinsen, verlangte keine Kontoführungs-Gebühren und zahlte
auch noch eine Dividende, die lange bei 6% und damals noch bei 3% lag. Sicher, an der weltweiten Marktlage
kommt auch die Sparda-Bank nicht vorbei, zumal wenn sie trotz wachsendem
Online-Banking möglichst viele ihrer Filialen erhalten will, was viele Kunden
auch schätzen. Der Spagat ist nicht einfach, aber im Detail könnte man ggf.
doch das Eine oder Andere noch besser und fairer machen. Unsere Vertreter
verfügen über ein repräsentatives Meinungsspektrum, das man vor den
letzten einschneidenden Veränderungen hätte mehr nutzen können. Stattdessen
wurden wir alle vor vollendete Tatsachen gestellt. Dazu kam eine große Unzufriedenheit
mit der Banking-App TEO für Smartphones und PC's. Erst nachdem die
Kosten der Extratouren des alten Vorstands mit der TEO-App und Öko-Projekten
schon aus dem Ruder gelaufen waren, wurde der Vorstand
2023 komplett ausgetauscht. TEO wurde durch das bereits von mehreren
Sparda-Banken genutzte Atruvia ersetzt, die "Natur-Talente-Stiftung"
nach jahrelangen Verlusten stillgelegt, und auch von der "Gemeinwohl-Bilanz"
ist nicht mehr die Rede. Insgsamt dürften die Kosten über 32 Millionen €
betragen haben. Ohne Kontogebühren wäre kein positives Ergebnis möglich. An den
Folgen wird die Bank noch lange zu tragen haben. Auch die zwischenzeitliche
Erweiterung des Vorstands auf 5 Mitglieder (einmalig in der Sparda-Welt) zieht
hohe Pensions-Verpflichtungen nach sich. Deswegen muss die Dividende mit
1,5% im Vergleich zu anderen Sparda- und Genossenschafts-Banken mager
ausfallen. Ohne die Kenntnisse eines Aufsichtsrats konnten wir als
Minderheit diese Entwicklung nicht verhindern. Wir brauchen einen Aufsichtsrat
mit Sachverstand, der die Herausforderungen der Zukunft meistern kann. Deshalb ist Ihre Kandidatur so wichtig! Die Extratouren des früheren Vorstands hätten mit einem kritischeren Aufsichtsrat vielleicht verhindert werden können. Die Hintergründe erfahren Sie unter "Programm". Um solche Fehler in Zukunft zu vermeiden, brauchen wir eine Mehrheit in der Vertreterversammlung, da die aktuelle Mehrheit der "Liste des Wahlausschusses" eine "Brandmauer" gegen uns errichtet hat. Um das zu ändern, müssen wir einen überzeugenden Wahlvorschlag mit qualifizierten und engagierten Kandidaten präsentieren. Unsere Erfahrung
zeigt:
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